Abrechnung

In dieser Rubrik hat die Kassenärztliche Vereinigung M-V Informationen zur Abrechnung von Leistungen der ambulanten Versorgung für Sie zusammengestellt. Die KV-internen Gebührenordnungspositionen finden Sie im KV-SafeNet-Portal.

(c) KVMV, Schilder

EBM-Änderungen

Mit Wirkung zum 1. April 2022

haben der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der Bewertungsausschuss (BA) und der Erweiterte Bewertungsausschuss (EBA) folgende Beschlüsse gefasst:

1. Beobachtung und Betreuung unter parenteraler intravasaler Behandlung mit Sebelipase alfa und/oder Velmanase alfa

GOP Bezeichnung Bewertung in Punkten
 

Zusatzpauschale für die Beobachtung und Betreuung eines Kranken unter Behandlung mit Arzneimitteln, einschließlich Infusionen

Obligater Leistungsinhalt:

  • Beobachtung und Betreuung eines Kranken unter parenteraler intravasaler Behandlung mit Sebelipase alfa und/oder Velmanase alfa

Fakultativer Leistungsinhalt:

  • Überwachung der Vitalparameter
 
01540

Dauer mehr als 2 Stunden

386
01541

Dauer mehr als 4 Stunden

625
01542

Dauer mehr als 6 Stunden

961

 

Für die Infusionstherapie mit Velmanase alfa ohne anschließende Beobachtung ist die GOP 02102 berechnungsfähig. Der Leistungsinhalt der GOP 02102 wurde entsprechend um das Arzneimittel ergänzt.

 

2. Beobachtung und Betreuung eines Kranken unmittelbar nach der oralen Gabe eines Arzneimittels

GOP Bezeichnung Bewertung in Punkten
 

Zusatzpauschale für die Beobachtung und Betreuung eines Kranken unmittelbar nach der Gabe eines Arzneimittels

Obligater Leistungsinhalt:

  • Beobachtung und Betreuung eines Kranken nach der oralen Gabe von Fingolimod oder Ozanimod oder Ponesimod oder Siponimod

Fakultativer Leistungsinhalt:

  • Überwachung der Vitalparameter
 
01543

Dauer mehr als 2 Stunden

311
01544

Dauer mehr als 4 Stunden

550
01545

Dauer mehr als 6 Stunden

885

 

Im Zuge der Neuaufnahme der Zusatzpauschalen nach GOP 01540 bis 01545 wurden die alten Zusatzpauschalen zur Beobachtung und Betreuung eines Kranken bei der Gabe von Velmanase alfa oder Sebelipase alfa, bei der Gabe von Fingolimod sowie bei oraler Gabe von Siponimod gemäß aktuell gültiger Fachinformation nach GOP 01514, 01516 und 01517 gestrichen.

Nach Prüfung der Fachinformation der Medikamente Ponvory® (Wirkstoff: Ponesimod) und Zeposia® (Wirkstoff: Ozanimod) durch den Bewertungsausschuss wurde festgestellt, dass eine mehrstündige Beobachtung des Patienten unter bestimmten Bedingungen medizinisch geboten sein kann. Aufgrund dessen wurden diese Arzneimittel neu aufgenommen.

Die Berechnung der GOP 01540, 01541, 01542, 01543, 01544 und 01545 setzt im Begründungsfeld der jeweiligen Leistung, in der Feldkennung 5009 die Angabe des Präparates, der Begründung der erforderlichen Überwachung gemäß der jeweils aktuell gültigen Fachinformation (z.B. Dosierung, Dosisanpassung, Erstgabe, Körpergewicht) und der Überwachungsdauer voraus.

Aktueller Hinweis zur Kennzeichnung der gemeinsamen Durchführung von Gruppentherapien und probatorischen Sitzungen durch zwei Therapeuten

Der BA hatte in seiner 567. Sitzung neue Bestimmungen in Abschnitt 35.1.3 und 35.2.7 im EBM zur Abrechnung von probatorischen Sitzungen und Gruppentherapien durch zwei Therapeuten aufgenommen. Es ist zu beachten, dass die  Kennzeichnung auf dem jeweiligen Behandlungsschein der beteiligten Patienten mit der bundeseinheitlichen kodierten Zusatznummer 88135 erfolgt, damit aus der Abrechnung das gemeinsame Wirken der Therapeuten erkennbar wird. Die kodierte Zusatznummer stand zum Zeitpunkt des Beschlusses des BA noch nicht zur Verfügung.

Die Sonderregelung, nach der Abstrich-Leistungen zusätzlich vergütet wurden, hat der Bewertungsausschuss bisher nicht über den 31. März hinaus verlängert. Die GOP 02402 und 02403, die als Zusatzpauschale im Zusammenhang mit der Entnahme von Körpermaterial für Untersuchungen nach der GOP 32779 oder 32816 bei begründetem Verdacht auf Vorliegen einer beta-Coronavirus-SARS-CoV-2-Infektion zum Ausschluss einer Erkrankung berechnet werden können, wurden folglich gestrichen.

Somit wird der Abstrich bei kurativen PCR-Testungen seit 1. April 2022 als „nicht gesondert abrechnungsfähige Leistung“ mit der Versicherten-, Grund-, Konsiliar- beziehungsweise Notfallpauschale vergütet.

Es ist zu beachten, dass die Behandlungstage mit ärztlichen Leistungen bei symptomatischen Patienten weiterhin mit der bis zum 30. Juni 2022 befristeten Pseudonummer 88240 zu kennzeichnen sind. Nur so ist gewährleistet, dass diese Leistungen extarbudgetär vergütet werden.

Der Einsatz von Videosprechstunden in der Versorgung unterliegt zwei Begrenzungsregelungen im EBM:

  • Zum einen ist die Zahl der Behandlungsfälle, bei denen Patienten ohne persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt ausschließlich im Videokontakt behandelt werden, auf 20 Prozent aller Behandlungsfälle begrenzt.
  • Zum anderen dürfen Leistungen je GOP zu maximal 20 Prozent im Rahmen der Videosprechstunde durchgeführt und berechnet werden.

Beide Begrenzungsregelungen wurden aufgrund der Corona-Pandemie in der Zeit vom 1. April 2020 bis zum März 2022 ausgesetzt.

Mit Wirkung zum 1. April 2022 werden die Begrenzungsregelungen im EBM umgesetzt, allerdings von 20 Prozent auf jeweils 30 Prozent angehoben.

Zudem überprüft der Bewertungsausschuss bis zum 31. Mai 2022 eine Anpassung für Leistungen gemäß der Psychotherapie-Richtlinie (Kapitel 35 des EBM), die entsprechend ihrer Leistungsbeschreibung im Rahmen einer Videosprechstunde (Anlage 31b zum BMV-Ä) durchgeführt werden können.

Ab 1. April 2022 können Untersuchungen mittels Positronenemissionstomographie/Computertomographie (PET/CT) bei Hodgkin-Lymphomen bei Erwachsenen und bei malignen Lymphomen bei Kindern und Jugendlichen zwei- statt wie bisher einmal im Behandlungsfall berechnet werden. Hintergrund ist ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Ausweitung des Leistungsanspruches. Dadurch kann es bei Staging-Untersuchungen beim Hodgkin-Lymphom notwendig sein, zwei PET-Untersuchungen innerhalb desselben Quartals durchzuführen. Der Bewertungsausschuss (BA) hat daher analog zu den bereits bestehenden Leistungen für PET/CT nach GOP 34700 bis 34703, die nunmehr nur für die Indikationen nach Nrn. 1 bis 5, 7, 8 und 10 des § 1 Nr. 14 der Anlage I "Anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden" der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung (MVV-RL) des G-BA berechnungsfähig sind, vier neue Leistungen in den Abschnitt 34.7 des EBM aufgenommen. Die GOP 34704 bis 34707 sind, abhängig, ob die Untersuchung bei Vorliegen von diagnostischer CT-Untersuchung oder mit diagnostischer CT am Körperstamm oder von Teilen des Körperstammes bei Hodgkin-Lymphomen bei Erwachsenen und bei malignen Lymphomen bei Kindern und Jugendlichen gemäß Nrn. 6 und 9 des § 1 Nr. 14 der Anlage I der MVV-RL durchgeführt wird, zweimal im Behandlungsfall berechnungsfähig.

Mit Änderung der Richtlinie durch den G-BA kann das PET/CT künftig bei sämtlichen Staging-Untersuchungen des Hodgkin-Lymphoms in der vertragsärztlichen Versorgung angewendet werden. Der Leistungsanspruch umfasst neben dem Initial-Staging auch das Interim-Staging und das Staging nach Rezidiv. Bislang waren Staging-Untersuchungen mittels PET/CT nur bei bestimmten Patientinnen und Patienten mit Hodgkin-Lymphom und einzelnen Fragestellungen zulasten der gesetzlichen Krankenkassen durchführbar. In der Routine-Nachsorge ohne begründeten Verdacht besteht weiterhin kein Leistungsanspruch auf PET/CT.

Mit Wirkung zum 1. März 2022

haben der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der Bewertungsausschuss (BA) und der Erweiterte Bewertungsausschuss (EBA) folgende Beschlüsse gefasst:

Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung vom 11. Juli 2021 wurde der BA beauftragt, eine neue Beratungsleistung für die Organ- und Gewebespende für den hausärztlichen Versorgungsbereich in den EBM aufzunehmen.

Hausärzte und Kinderärzte sollen ab März 2022 ihre Patienten regelmäßig darauf hinweisen, dass sie mit Vollendung des 16. Lebensjahres eine Erklärung zur Organ- und Gewebespende abgeben, ändern und widerrufen und mit Vollendung des 14. Lebensjahres einer Organ- und Gewebespende widersprechen können (nach § 2 Absatz 1a TPG). Bei Bedarf sollen sie diese Patienten über die Organ- und Gewebespende beraten, insbesondere zu Voraussetzungen, Möglichkeiten und Nutzen der Organ- und Gewebespende, die Möglichkeit, freiwillig eine Erklärung im Organspenderegister abzugeben und über die Bedeutung einer abgegebenen Organspendeerklärung.

GOP Bezeichnung Bewertung in Punkten
01480

Beratung über Organ- und Gewebespenden gemäß § 2 Abs. 1a TPG

  • persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt,
  • ab dem vollendeten 14. Lebensjahr,     

einmal alle zwei Kalenderjahre

65

 

Durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden zur Unterstützung Anfang Februar umfangreiche Materialen zur Verfügung gestellt. Diese beinhalten sowohl ein Beratungsmanual als auch Informationsbroschüren und -flyer für Patienten sowie die Organspendeausweise.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2022

haben der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der Bewertungsausschuss (BA) und der Erweiterte Bewertungsausschuss (EBA) folgende Beschlüsse gefasst:

Aufgrund der Portoerhöhung der Deutschen Post erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2022 eine Anpassung der Kostenpauschalen für Briefe im EBM.

GOP Bewertung bis 31.12.2021 Bewertung ab 01.01.2022
40110 0,81 € 0,86 €
40128 0,81 € 0,86 € 
40129 0,81 € 0,86 €
40130 0,81 € 0,86 € 
40131 0,81 € 0,86 € 

 

Im Zuge der Erhöhung wurden die arztgruppenspezifischen Höchstwerte je Arzt für die Kostenpauschalen nach GOP 40110 und 40111 ebenfalls rückwirkend und darüber hinaus für die Zeiträume ab 1. Oktober 2022 und ab 1. Oktober 2023 angepasst. Die Übersicht der Höchstwerte finden Sie im KV-SafeNet unter KV-Info → Download → Abrechnung → Rubrik: Grundlagen der Abrechnung.

Der Anhang 2 des EBM wird auf Beschluss des BA an die Version 2022 des Operationen‐ und Prozedurenschlüssels (OPS) angepasst. Dabei handelt es sich um die:

  • Aufnahme von 14 neuen bzw. Erweiterung von sieben OPS‐Kodes der Version 2022 und die
  • Streichung von einem beendeten OPS‐

Grundlage ist die jährliche Aktualisierung des OPS durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Der EBA hat die Aufnahme von Hygienezuschlägen bei Fällen mit direktem Patientenkontakt beschlossen. Die Zuschläge in Höhe von jeweils zwei Punkten sind für alle Fachgruppen einheitlich, da sich die allgemeinen Hygienekosten je Behandlungsfall nur unwesentlich unterscheiden.

Mit den Zuschlägen zu den Versicherten-, Grund- und Konsiliarpauschalen soll der, insbesondere aufgrund der Regelungen des Infektionsschutzgesetzes und den daraus resultierenden Landeshygieneverordnungen, gestiegene allgemeine Hygieneaufwand in den Praxen berücksichtigt werden. Kosten fallen unter anderem für die Verwendung sogenannter Safety-Produkte sowie für Hygieneberatung und Fortbildung an.

Der jeweilige Hygienezuschlag zu den Versicherten-, Grund- und Konsiliarpauschalen wird automatisch durch die zuständige KV zugesetzt.

Über die Hygienekosten bei speziellen Leistungen wie ambulante Operationen, Dialysen oder Endoskopien wird separat verhandelt werden müssen. Hier sind die Aufwendungen für Hygiene deutlich höher.

 

Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen oder in Einrichtungen tätig sind, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, haben die Versicherten auf deren Verlangen bei der erstmaligen Befüllung der ePA zu unterstützen. Hierzu wurde für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31.Dezember 2021 die Pseudo-GOP 88270 mit 89 Punkten aufgenommen. Nunmehr hat der BA mit seinem Beschluss die sektorenübergreifende Erstbefüllung als Leistung in den EBM überführt. Die GOP 01648 ersetzt zum 1. Januar 2022 die Pseudo-GOP 88270 gemäß der ePA-Erstbefüllungsvereinbarung.

GOP Bezeichnung Bewertung in Punkten
01648

Sektorenübergreifende Erstbefüllung einer elektronischen Patientenakte

Obligater Leistungsinhalt:

  • Speicherung von Daten in der elektronischen Patientenakte,
  • Prüfung, ob erhebliche therapeutische Gründe oder sonstige erhebliche Rechte Dritter einer Übermittlung in die elektronische Patientenakte entgegenstehen,
  • Prüfung und ggf. Ergänzung der zu den Dokumenten gehörenden Metadaten
einmalig je Versicherten
89

 

Zu beachten ist, dass neben der Erstbefüllung nach GOP 01648 die Zusatzpauschale für die weitere Erfassung von Daten in der ePA nach GOP 01647 im Behandlungsfall ausscheidet.

Aufgrund unterschiedlicher zeitlicher Vorgaben zur Veranlassung, Durchführung und Dokumentation des Neugeborenen-Hörscreenings in der Kinder-Richtlinie des G-BA und in der GOP 01706 zur Kontrolle der automatisierten Hirnstammaudiometrie bestehen Schwierigkeiten hinsichtlich der Abrechnungsmöglichkeit, wenn die GOP erst im Rahmen der U4 oder U5 veranlasst und durchgeführt wird. Gemäß dem obligaten Leistungsinhalt der GOP 01706 soll die Durchführung der Kontroll-AABR möglichst am selben Tag, spätestens bis zur U2 erfolgen. Aufgrund der ersten Anmerkung zur GOP 01706 kann die Untersuchung in begründeten Ausnahmefällen zudem spätestens bis zur U3 durchgeführt werden. Entsprechend dem § 54 Absatz 3 der Kinder-Richtlinie hat sich der Arzt, der die U3, U4 beziehungsweise U5 durchführt, zu vergewissern, dass das Neugeborenen-Hörscreening dokumentiert wurde. Ist die Durchführung der Untersuchung nicht dokumentiert, so hat er die Untersuchung zu veranlassen sowie Durchführung und Ergebnis zu dokumentieren.

Mit dem vorliegenden Beschluss entfallen die von den zeitlichen Vorgaben der Kinder-Richtlinie abweichenden Beschränkungen im EBM für die Durchführung einer Kontroll-AABR nach GOP 01706 im obligaten Leistungsinhalt und die erste Anmerkung zur Leistung wird gestrichen.

Zum 31. März 2021 wurde die Methode Telemonitoring bei Herzinsuffizienz als neue Nr. 37 in die Anlage I der Richtlinie „Methoden vertragsärztliche Versorgung (MVV-RL)“ aufgenommen. Die Methode beinhaltet das Telemonitoring mittels implantierter kardialer Aggregate (z. B. Defibrillatoren und Schrittmacher) zur Erhebung von medizinischen Daten sowie Daten zur Gerätefunktion beziehungsweise das Telemonitoring mittels externer Geräte (z.B. Waage, EKG-Gerät, Blutdruckmessgerät) zur Erhebung von Gewicht, Blutdruck, elektrische Herzaktion und Informationen zum allgemeinen Gesundheitszustand. Der EBA hat nun den Beschluss gefasst und zum 1. Januar 2022 folgende Leistungen zum Telemonitoring bei Herzinsuffizienz in den EBM aufgenommen:

GOP Bezeichnung Bewertung in Punkten

03325

04325

13578

Indikationsstellung zur Überwachung eines Patienten im Rahmen des Telemonitoring bei Herzinsuffizienz

Obligater Leistungsinhalt:

  • persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt,
  • Aufklärung und Beratung zur Teilnahme am Telemonitoring bei Herzinsuffizienz,

Fakultativer Leistungsinhalt:

  • schriftliche Übermittlung medizinisch relevanter Informationen an das Telemedizinische Zentrum (z.B. Medikation, anamnestische Daten, Vorliegen der Indikationsvoraussetzungen),
je vollendete 5 Minuten, höchstens dreimal im Krankheitsfall
65

03326

04326

13579

Zusatzpauschale für die Betreuung eines Patienten im Rahmen des Telemonitoring bei Herzinsuffizienz

Obligater Leistungsinhalt:

  • Kommunikation mit dem verantwortlichen Telemedizinischen Zentrum (TMZ),

Fakultativer Leistungsinhalt:

  • Bestätigung eingehender Warnmeldungen an das TMZ innerhalb von 48 Stunden,
  • Information des TMZ über ergriffene Maßnahmen,
  • telefonische Kontaktaufnahme mit dem Patienten,
  • Überprüfung der Indikation zur Überwachung eines Patienten im Rahmen des Telemonitoring bei Herzinsuffizienz,
einmal im Behandlungsfall
128

 

Die GOP 03325 und 03326 sind von Hausärzten, die GOP 04325 und 04326 von Kinderärzten, die GOP 13578 und 13579 von FÄ für Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie, FÄ für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie, FÄ für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie, Lungenärzten und FÄ für Innere Medizin ohne Schwerpunkt berechnungsfähig, die Patienten im Rahmen des Telemonitorings Herzinsuffizienz als primär behandelnder Arzt behandeln.

 

Für das Telemedizinische Zentrum werden fünf neue Leistungen und eine neue Kostenpauschale in den EBM aufgenommen.

GOP Bezeichnung Bewertung in Punkten
13583

Anleitung und Aufklärung durch ein TMZ zum Telemonitoring bei Herzinsuffizienz

- einmal im Krankheitsfall

95
13584

Telemonitoring bei Herzinsuffizienz mittels kardialem Aggregat durch ein TMZ

Obligater Leistungsinhalt:

  • Kommunikation mit dem PBA,
  • Versenden eines Quartalsberichts an den PBA,
  • Telemonitoring gemäß § 3 Absatz 2, Absatz 3 Nr. 2 bis 3 und Absatz 4 Nr. 1 bis 4 und Dokumentation gemäß § 4 Absatz 6 der Nr. 37 Anlage I MVV-RL,

einmal im Behandlungsfall

1100
13585

Zuschlag zur GOP 13584 für das intensivierte Telemonitoring bei Herzinsuffizienz mittels kardialem Aggregat durch ein TMZ

Obligater Leistungsinhalt:

  • telemedizinische Datenabfrage und Auswertung bei Patienten mit einem implantierten Kardioverter bzw. Defibrillator oder einem implantierten System zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-P, CRT-D) an Wochenenden und/oder Feiertagen,

Fakultativer Leistungsinhalt:

  • telefonische Kontaktaufnahme mit dem Patienten bei Warnmeldungen mit Handlungsbedarf,
  • Therapieanpassung,
  • Sicherstellung zeitnaher notwendiger Interventionen,

einmal im Behandlungsfall

235
13586

Telemonitoring bei Herzinsuffizienz mittels externer Messgeräte durch ein TMZ

Obligater Leistungsinhalt:

  • Kommunikation mit dem PBA,
  • Versenden eines Quartalsberichts an den PBA,
  • Telemonitoring gemäß § 3 Absatz 2, Absatz 3 Nr. 2 bis 3 und Absatz 4 Nr. 1 bis 4 und Dokumentation gemäß § 4 Absatz 6 der Nr. 37 Anlage I MVV-RL,

einmal im Behandlungsfall

2100
13587

Zuschlag zur GOP 13586 für das intensivierte Telemonitoring bei Herzinsuffizienz mittels externer Messgeräte durch ein TMZ

Obligater Leistungsinhalt:

  • Telemedizinische Datenabfrage und Auswertung bei Patienten mit externen Geräten an Wochenenden und/oder Feiertagen,

Fakultativer Leistungsinhalt:

  • telefonische Kontaktaufnahme mit dem Patienten bei Warnmeldungen mit Handlungsbedarf,
  • Therapieanpassung,
  • Sicherstellung zeitnaher notwendiger Interventionen,

einmal im Behandlungsfall

235
Sachkostenpauschale Abschnitt 40.18 Bewertung
40910

Kostenpauschale für die erforderliche Geräteausstattung des Patienten im Zusammenhang mit der Durchführung der GOP 13586 und/oder 13587,

einmal im Behandlungsfall

68,00 €

 

Die GOP 13585 und 13587 sind nur berechnungsfähig, sofern eine patientenindividuelle schriftliche Vereinbarung zwischen primär behandelndem Arzt und Telemedizinischem Zentrum getroffen wurde. Beide Leistungen erfordern eine medizinische Begründung der Notwendigkeit der Intensivierung des Monitorings.

Die GOP 13584 bis 13587 und 40910 können im Laufe eines Quartals nur von einem TMZ abgerechnet werden. Zu beachten ist, dass die im Zusammenhang mit dem Telemonitoring bei Herzinsuffizienz entstehenden Kosten für die technische Ausstattung des TMZ und für die informationstechnische Infrastruktur (inkl. Nutzungsentgelten und Lizenz- oder Leasinggebühren sowie die gesamten Kosten in Zusammenhang mit der Datenübermittlung) mit Ausnahme der GOP 40910 nicht gesondert berechnungsfähig, sondern Bestandteil der GOP 13583 bis 13587 sind.

Die Berechnung der GOP 13583 bis 13587 und 40910 setzen die Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung nach

der Qualitätssicherungsvereinbarung Telemonitoring bei Herzinsuffizienz voraus. Die Verhandlungen zur Qualitätssicherungsvereinbarung Telemonitoring bei Herzinsuffizienz sind derzeit noch nicht abgeschlossen.
Für Fragen zu den Abrechnungsvoraussetzungen steht im Geschäftsbereich der Qualitätssicherung Frau Janik unter der Tel.-Nr. 0385.7431 177 zur Verfügung.

Der BA hatte 2014 neue Leistungen für die intravitreale Medikamenteneingabe sowie die zugehörigen Begleitleistungen in den EBM aufgenommen. In einer Protokollnotiz wurde dabei ein Punktzahlvolumen je intravitrealer Medikamenteneingabe inklusive Begleitleistungen in Höhe von 1.703 Punkten festgelegt. Dieses wurde seitdem durch regelmäßige, in zweijährigen Abständen durchgeführten Evaluationen des Instituts des BA (InBA) überprüft und das Ergebnis jeweils durch einen Beschluss des BA umgesetzt.

Der BA hat im Rahmen der aktuellen Überprüfung festgestellt, dass durch die Zunahme von beidseitigen Eingriffen die Analyse zukünftig getrennt für einseitige und beidseitige Eingriffe vorzunehmen ist. Aus diesem Grund verlängert der BA zunächst die bisher bis zum 31. Dezember 2021 befristete Bewertung der Leistungen nach den GOP 06334, 06335, 31371 bis 31373 und 36371 bis 36373 bis zum 31. Dezember 2022 und wird bis zum 30. Juni 2022 getrennte Ziel-Punktzahlvolumina für einseitige und beidseitige Eingriffe auf Basis von Ergebnissen des InBA festlegen sowie die dann gegebenenfalls erforderlichen Anpassungen an den Bewertungen der Leistungen mit Wirkung zum 1. Januar 2023 beschließen.

Mit der Anpassung der jeweils zweiten Anmerkung zu den GOP 10320, 10322 und 10324 wird klargestellt, dass sie unabhängig von der Zahl der Sitzungen jeweils einmal je Quadratzentimeter Gesamtfläche des behandelten Areals berechnungsfähig sind. Zudem sind die genannten GOP im Fall des Auftretens von Rezidiven bei Naevi flammei sowie der erneuten Behandlungsbedürftigkeit bei Hämangiomen erneut berechnungsfähig.

Der G-BA hat die Mutterschafts-Richtlinien an die Regelungen zur Erfüllung der Dokumentationsvorgaben im elektronischen Mutterpass angepasst. Somit kann ab dem 1. Januar 2022 die Dokumentation der Schwangerenvorsorge entweder wie bisher im Mutterpass (Papier) erfolgen oder auf Wunsch der Schwangeren digital in der elektronischen Patientenakte (ePA). Ein Wechsel des Formats während einer Schwangerschaft soll vermieden werden, um die Vollständigkeit der Dokumente zu gewährleisten.

Da die an der Schwangerenvorsorge beteiligten Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen zu unterschiedlichen Zeitpunkten über die technischen Möglichkeiten der elektronischen Dokumentation verfügen werden, empfehlen wir, die Schwangeren bei der Wahl des Formats entsprechend zu beraten.

Um zu gewährleisten, dass die eben genannten Beteiligten Zugang zu den Befunddaten haben und ohne Formatwechsel Dokumentationen weiterführen können, kann es sinnvoll sein, zunächst weiterhin das Papierformat zu nutzen. Letztlich entscheidet die Schwangere über das Format.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2021

hat der Bewertungsausschuss (BA) folgende Beschlüsse gefasst:

Da eine technische Authentifizierungslösung für die Videosprechstunde flächendeckend noch nicht bereitsteht, wurde die Befristung der GOP 01444 zur Authentifizierung des Versicherten in der Videosprechstunde über den 30. September 2021 hinaus bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das Screening auf Sichelzellkrankheit bei Neugeborenen und auf 5q-assoziierte spinale Muskelatrophie in die Kinder-Richtlinie aufgenommen. In diesem Zusammenhang wurden die Bewertungen der GOP 01707 zur Beratung zum erweiterten Neugeborenen-Screening und die Bewertung der GOP 01724 zur in-vitro-Diagnostik des erweiterten Neugeborenen-Screenings erhöht. Ergänzend wurde die Leistungslegende der GOP 01724 neu gefasst und verweist hinsichtlich des Leistungsumfangs nunmehr dynamisch auf die Kinder-Richtlinie.

 

GOP Bewertung bis 30.09.2021
in Punkten
Bewertung ab 01.10.2021
in Punkten
01707 135 184
01724 221 297

Der Ausschluss einer Nebeneinanderabrechnung der GOP 01816, 01840 und 01915 für den Chlamydia trachomatis-Nachweis im Urin im Krankheitsfall im Zusammenhang mit dem Anspruch nach den Richtlinien des G-BA zur Mutterschaftsvorsorge, Empfängnisregelung oder Schwangerschaftsabbruch wurde aufgehoben. Damit können die Laboruntersuchungen nach GOP 01816, 01840 und 01915 unter bestimmten Voraussetzungen im Krankheitsfall, in der Empfängnisregelung nur bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, nebeneinander abgerechnet werden.

Im Zuge der Anpassung wurden die vorgenannten Laborleistungen aus den Präambeln der Hausärzte Abschnitt 3.1 Nr. 4 und  der Kinderärzte Abschnitt 4.1 Nr. 5 und 6 gestrichen.

Der BA hatte die GOP 01953 zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger mit einem Depotpräparat zunächst befristet bis zum 30. September 2020 in den Abschnitt 1.8 des EBM aufgenommen. Die Regelung wurde vor dem Hintergrund der andauernden Coronavirus-Pandemiesituation mehrfach verlängert.

Angesichts der inzwischen erfolgten Etablierung der Leistung in der Versorgung wurde die Befristung der Regelung aufgehoben und die GOP 01953 dauerhafter Bestandteil des EBM.

Gemäß der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) 2018 der Bundesärztekammer gehören Lumbalpunktionen, einschließlich der Interpretation von Liquordiagnostik, zu den zu erwerbenden Handlungskompetenzen im Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie. Die Lumbalpunktion ist im EBM nach GOP 02342 abgebildet. Bisher war sie jedoch nicht von Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie berechnungsfähig. Mit dem vorliegenden Beschluss wird die Arztgruppe Psychiatrie und Psychotherapie in die erste Anmerkung zur GOP 02342 aufgenommen.

Der BA hatte die GOP 04567 und 13603 aufgrund der Umstellung auf das QS-Verfahren „Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantationen“ (QS NET) zunächst befristet bis zum 30. September 2021 in den Abschnitt 4.5.4 bzw. in den Abschnitt 13.3.6 EBM aufgenommen. Die GOP 04567 und 13603 sind Zuschläge im Zusammenhang mit der GOP 04562 bzw. der GOP 13602 (Zusatzpauschale kontinuierliche Betreuung eines dialysepflichtigen Patienten).

Nach erfolgter Prüfung der befristeten Regelungen verlängerte der BA die GOP 04567 und GOP 13603 um ein weiteres Jahr bis zum 30. September 2022. Gleichzeitig wurde aufgrund des geschätzten geringeren Aufwandes die Bewertung der jeweiligen GOP von 120 Punkten auf 90 Punkte reduziert. Die Zuschläge werden automatisch von der KVMV gesetzt.

Im Rahmen der frühen Nutzenbewertung des G-BA ergab die Prüfung einen Anpassungsbedarf im EBM. Bei der gezielten medikamentösen Behandlung bestimmter Tumorentitäten ist es gemäß Fachinformation erforderlich, vorher eine Untersuchung auf das Vorliegen einer Mikrosatelliteninstabilität im Tumormaterial durchzuführen. Zur Abbildung dieser Untersuchung wurde die GOP 19464 in den Abschnitt 19.4.4 aufgenommen.

Des Weiteren wurde die GOP 19506 in den Abschnitt 19.4.5 aufgenommen, mit der die Erbringung des biomarkerbasierten Tests Oncotype DX Breast Recurrence Score® vergütet wird, sofern dessen Durchführung in Deutschland erfolgt.

Hintergrund ist, dass die Übergangsregelung zur Durchführung eines biomarkerbasierten Tests unter Anwendung der Vorgehensweise des Oncotype DX Breast Recurrence Score® in den USA, die im Hinblick auf die Etablierung des Testverfahrens in Deutschland vereinbart wurde, mit Ablauf des 31. Dezember 2021 außer Kraft tritt und damit die GOP 19501 und 19502, die ausschließlich für die Durchführung in den USA berechnungsfähig waren, mit Wirkung zum 1. Januar 2022 gestrichen werden.

 

GOP Bezeichnung Bewertung in Punkten
19464

Untersuchung einer Mikrosatelliteninstabilität im Tumormaterial zur Indikationsstellung einer gezielten medikamentösen Behandlung, wenn diese laut Fachinformation obligat ist.

  • zweimal im Krankheitsfall (KHF) und im KHF nicht neben GOP 11432 und 19426
867
19506

biomarkerbasierter Test unter Anwendung der Vorgehensweise des Oncotype DX Breast Recurrence Score®

  • einmal im KHF und im KHF nicht neben GOP 19501 und 19502
23.732

 

Sowohl für GOP 19464 als auch 19506 ist der Zuschlag für die wissenschaftliche ärztliche Beurteilung nach GOP 19402 berechnungsfähig.

Der BA hat die seit 1. Januar 2021 gültigen strahlentherapeutischen Leistungen des Kapitels 25 überprüft und Änderungen, insbesondere zu Bewertungsabsenkungen, zum 1. Oktober 2021 beschlossen. Darüber hinaus wurde eine neue Leistung zur rechnerunterstützten Bestrahlungsplanung für die perkutane Bestrahlung mit individueller Dosisplanung bei Weichstrahl- oder Orthovolttherapie in den EBM aufgenommen.

Achtung: Strahlentherapeuten werden in einem gesonderten Schreiben über die detaillierten Inhalte des Beschlusses informiert.

Die Übermittlung der Arbeitsunfähigkeitsdaten an die zuständige Krankenkasse muss, abgesehen von der im Rundschreiben genannten Übergangsregelung, ab dem 1. Oktober 2021 ausschließlich digital erfolgen.

Stellt der Vertragsarzt nachträglich fest, dass die digitale Erstellung oder Datenübermittlung an die Krankenkasse nicht möglich ist und kann diese nicht bis zum Ende des nachfolgenden Werktags nachgeholt werden, sendet der Vertragsarzt die mittels Stylesheet erzeugte papiergebundene Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die zuständige Krankenkasse.

Da im Rahmen eines Hausbesuches beim Patienten für den Vertragsarzt keine Möglichkeit besteht, einen Ausdruck der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erzeugen, sendet der Vertragsarzt dem Patienten die mittels Stylesheet erzeugte papiergebundene Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Nachgang aus der Praxis zu.

Zur Abbildung der in diesem Zusammenhang anfallenden Portokosten wurden im EBM folgende Kostenpauschalen aufgenommen:

GOP Bezeichnung Bewertung
40128

Kostenpauschale für die postalische Versendung einer

  • mittels Stylesheet erzeugten papiergebundenen AU

oder      

  • einer AU gemäß Muster 1 an den Patienten (gültig bis 31.12.2021)

bei Patientenkontakt im Rahmen einer Videosprechstunde

0,81 €
40130 Kostenpauschale für die postalische Versendung einer mittels Stylesheet erzeugten papiergebundenen AU an die Krankenkasse des Patienten 0,81 €
40131 Kostenpauschale für die postalische Versendung einer mittels Stylesheet erzeugten papiergebundenen AU an den Patienten im Zusammenhang mit einem Besuch/Mitbesuch nach GOP 01410, 01411, 01412, 01413, 01415 und 01418 0,81 €

 

Zudem wurde beschlossen, dass die Kostenpauschale nach GOP 40128 für die Versendung einer AU im Rahmen einer Videosprechstunde bis zum 31. Dezember 2021 nur als Übergangsregelung bei Nutzung des Musters 1 (gelber Schein) Gültigkeit hat, sofern die für die eAU notwendigen technischen Voraussetzungen in der Praxis noch nicht zur Verfügung stehen.

Ab 1. Januar 2022 ist die GOP 40128 nur noch für die Versendung einer mittels Stylesheet erzeugten papiergebundenen AU im Rahmen einer Videosprechstunde berechnungsfähig.

Die Bewertung der Kostenpauschale 40681 für Riboflavin wird unter Berücksichtigung des aktuellen durchschnittlichen Marktpreises angepasst. Riboflavin wird zur ambulanten Operation nach GOP 31364 Hornhautvernetzung bei Keratokonus eingesetzt.

GOP Bewertung bis 30.09.2021 Bewertung ab 01.10.2021
40681 86,00 € 92,53 €

 

Die Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit. Für Fragen stehen die Gruppenleiterinnen der Fachgruppen der KVMV zur Verfügung.